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Ende 2021 gab es in Deutschland rund 16,2 Millionen Riester-Verträge. Damit ist das Riestern neben der Rürup-Rente und der bAV eine wichtige Form der geförderten Altersvorsorge, um die Leistungen der gesetzlichen Rentenkasse aufzustocken. Doch wurde die Riester-Rente aufgrund ihrer mageren Renditeaussichten in den letzten Jahren vermehrt unattraktiver. Allerdings gibt es noch immer Personengruppen, für die sich das staatlich geförderte Riestern lohnen kann. Im Folgenden erfahren Sie, für wen und wie sinnvoll eine Riester-Rente ist.

Die Zulagen der Riester-Rente

Bei der Riester-Rente handelt es sich um eine staatlich geförderte Altersvorsorge. Die Förderung bezieht sich auf eine Zahlung von Zuschüssen, wenn die Versicherungsnehmer mindestens vier Prozent ihres Vorjahreseinkommens (abzgl. Zulagenansprüche) in den Vertrag einbezahlen – mindestens 60 Euro im Jahr. Zahlen sie weniger als ihr Mindestbeitrag in den Riester-Vertrag ein, wird die Förderung anteilig gekürzt.

Folgende Zulagen sind bei der Riester-Rente vorgesehen:

Grund-/Eigenzulage 175 Euro / Jahr
Zulage für Kinder, die vor 2008 geboren sind 185 Euro / Jahr
Zulage für Kinder, die nach 2008 geboren sind 300 Euro / Jahr

Die Kinderzulage wird für kindergeldberechtigte Kinder erbracht. Sie kann nicht doppelt von beiden Elternteilen bezogen werden.

Für wen ist eine Riester-Rente sinnvoll?

Eine Riester-Rente kann jeder abschließen, der sozialversicherungspflichtig angestellt ist und Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlt. Sogar wer keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung entrichtet, kann unter bestimmten Voraussetzungen über den Ehepartner riestern. Dennoch lohnt sich diese Form der Altersvorsorge nicht für jeden. Sinnvoll ist eine Riester-Rente für Personen, welche die staatliche Förderung von Grund- und Kinderzulage oder die steuerlichen Vorteile bestens ausschöpfen.

 

Denn das eigene Kapital wird aufgrund der Zulagen vervielfacht. Und das Geld vom Staat ist quasi geschenkt. Je nach Ausgangssituation werden durch die Förderung mehrere Hundert und sogar über eintausend Euro in den Riester-Vertrag einbezahlt, obwohl die Versicherungsnehmer selbst nur den Mindestbeitrag von 60 Euro im Jahr entrichten. Riestern ist damit trotz seiner hohen Vertragskosten, dem niedrigen Zins und der immer geringeren Anbieteranzahl eine lukrative Form der Altersvorsorge. Vorausgesetzt, die Bedingungen stimmen.

Riestern lohnt sich besonders für Familien

Vor allem Familien mit Kindern profitieren von der Riester-Rente aufgrund ihrer staatlichen Förderung. Denn die Sparer erhalten Zulagen in Höhe von 175 Euro für sich selbst, 185 Euro für jedes vor 2008 geborene Kind und 300 Euro im Jahr für Kinder, die nach 2008 geboren wurden. Ein Beispiel:

  • Ein Versicherter erhält für sich 175 Euro jährlich an Zulagen. Für seine beiden nach 2008 geborenen Kinder bekommt er zusätzlich 600 Euro im Jahr. Damit gibt der Staat 775 Euro dazu. Um die volle Förderung zu erhalten, müssen vier Prozent des Vorjahreseinkommens in den Vertrag einbezahlt werden – das entspricht in diesem Beispiel 800 Euro jährlich. Da die Zulagen vom Eigenbeitrag abgezogen werden, muss der Versicherte lediglich den Mindestbeitrag von 60 Euro entrichten. Somit fließen für fünf Euro im Monat 835 Euro (775 Euro Zulagen + 60 Euro Eigenbeitrag) in seinen Vertrag.

Die Riester-Rente ist sinnvoll für Geringverdiener und Auszubildende

Die Riester-Rente ist auch für Geringverdiener und Auszubildende interessant. Denn sie erhalten die vollen staatlichen Zulagen für einen geringen Beitrag. Für die volle Förderung werden vier Prozent des Vorjahreseinkommens angesetzt. Davon werden dann die Eigen- und Kinderzulagen abgezogen. Ist die Summe niedriger, müssen sie den Mindestbeitrag von 60 Euro bezahlen, also lediglich fünf Euro im Monat. Ein Beispiel:

  • Das Vorjahreseinkommen eines Versicherten beträgt 12.000 Euro. Davon vier Prozent entspricht 480 Euro. Davon werden die Eigenzulage (175 Euro) und Kinderzulage für ein nach 2008 geborenes Kind (300 Euro) abgezogen. Das heißt, der Versicherungsnehmer muss lediglich den Mindestbeitrag von 60 Euro im Jahr bezahlen, um die volle staatliche Förderung von 475 Euro zu erhalten.

Sie haben Fragen zur Riester-Rente?

Unsere kompetenten Ansprechpartner stehen Ihnen bei Ihren Anliegen jederzeit zur Verfügung. Gerne analysieren wir, inwiefern eine Riester-Rente zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt.

Fazit: Wann ist eine Rürup-Rente sinnvoll?

Die Riester-Rente ist sinnvoll für Familien mit einem oder mehreren Kindern und für Geringverdiener. Denn sie können bereits für einen geringen Eigenbeitrag eine hohe staatliche Förderung erhalten. So kann eine Familie mit drei nach 2008 geborenen Kindern rund 1.075 Euro Zulagen im Jahr beziehen. Das lohnt sich vor allem dann, wenn der Mindesteigenbeitrag gering ausfällt. Da die Zulagenansprüche beim Eigenbeitrag berücksichtigt werden, ist mit einem hohen Anspruch auch meist ein geringer Beitrag für die volle Förderung notwendig.

 

Diesem Vorteil gegenüber steht der Nachteil, dass Riestern mit Kosten und aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Beitragsgarantien mit einer geringen Rendite verbunden ist. Dadurch lassen sich die eigenen Beiträge kaum erhöhen und die Rentenleistung besteht in erster Linie aus selbst einbezahltem Kapital. Daher lohnt sich Riestern nicht, wenn der Eigenbeitrag hoch ist und kaum Zulagen fließen. Allerdings ist hier zu prüfen, ob möglicherweise die steuerlichen Vorteile überwiegen. Denn bis zu 2.100 Euro lassen sich steuerlich geltend machen.

 

Ob eine Riester-Rente in Ihrem Fall sinnvoll ist oder nicht, muss individuell geprüft werden. Unsere Experten unterstützen Sie dabei und helfen Ihnen, die optimale Altersvorsorge für Ihre persönliche Situation zu finden.

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